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Guilin Reiseführer
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Lokale Sitten

Die Dong Nationalität

Das Volk der Dong lebt hauptsächlich in den Gegenden Sanjiang und Longsheng in Guangxi. Ihre Vorfahren sind die „Luoyue“ aus den Qin und Han Dynastien. Die Dong glauben an Gott und beten Naturerschaffungen an. Sie bauen Bäume, besonders Tannen, an und arbeiten in der Landwirtschaft. Dabei sind sie bekannt für ihren Yugeng Reis und Fischfang. Sie sprechen eine eigene Sprache, aber mehr und mehr Angehörige beherrschen auch Hochchinesisch. Besonders bekannt ist die spezielle Dong Oper, bei der auch die Bambusquerflöte und Flöte zum Einsatz kommen, die in ganz China bekannt sind. Eine weitere wichtige Rolle spielt Architektur: jedes Dorf hat eine einzigartige Form für ihre Häuser. Sie werden ohne Nägel und Schlagwerk gebaut wie man an einigen Pavillons und Häusern aus dem alten China noch heute bewundern kann.
Feste der Dong
1. Brautfest

Am ersten Mao Tag (dem 4. im 12-monatigen Kalender) im Oktober des Mondkalenders wird das Brautfest gefeiert. Dutzende von Dong Paaren heiraten an diesem tag, der einer „Massenhochzeit“ ähnlich ist.



2. Tag des Brückenbaus

Die Geschichte besagt, dass die Vorfahren der Dong immer wohl gedeihenden Nachwuchs hatten, nachdem sie eine Brücke am 2. Februar gebaut hatten. Um diesen Tag zu ehren, wird er bis heute Tag des Brückenbaus genannt.


3. Feuerwerksfest

Das Feuerwerksfest ist ein traditionelles Fest der Dong, das jedes Jahr am 3. März gefeiert wird. Es hat seinen Ursprung in einem Animationsfest vor 100 Jahren. Damals wurden drei eiserne Feuerwerke veranstaltet, um die Laune der Menschen zu heben. Angeblich flog der erste Feuerwerkskörper, rote Funken sprühend, in den Himmel. Als er wieder herunterkam, stürmten die Menschen darauf zu, um ihn zu erhaschen. Derjenige, der dies schaffte, war der Gewinner. Danach folgten die zweiten und dritten. Heute werden diese Aktivitäten in zahlreichen Dörfern ausgetragen. Bevor die Raketen abgeschossen werden, tragen die unterschiedlichen Teams Feuerwerkskörper, Preise und Geschenke durch die Stadt. Es werden nach wie vor drei Raketen angezündet. Die erste steht für wohl gedeihenden Nachwuchs, die zweite großes Glück und die dritte eine gute Ernte. Wenn die Raketen abgeschossen wurden, warten die Teammitglieder, bis sie wieder herunterfallen um sie dann zu erhaschen. Hat ein Spieler die Rakete erwischt, spielt er sie an einen Mitspieler oder rennt weg. Schafft er es, der Menge zu entkommen, hat sein Team gewonnen. Dieses Szenario wiederholt sich drei Mal. Danach konkurriert die Rohrflöten-Gruppe um das Musikinstrument und tanzt auf dem Boden. Die älteren Menschen sitzen unter Bäumen, spielen mit Drosseln und unterhalten sich. Junge Mädchen und Jungen singen antiphonische Liebeslieder. Wenn die Nacht hereinbricht werden Lagerfeuer angezündet und die Menschen beginnen, Opernlieder und Volkslieder zu singen. Man kann die fröhliche Atmosphäre in den Dörfern ganz intensiv spüren.
Bräuche der Dong
Versendung der Frühlingskuh

Dieser traditionelle Brauch wird am Tag des Frühlingsbeginns des Mondkalenders veranstaltet. Jeder Haushalt repariert, fegt und bringt seine Ställe in Ordnung, füttert die Kühe mit frischem Grass, Reis und Klebreiswein. Abends wird der „Frühlingskuh“ Tanz getanzt. Aus Bambus bauen sie ein Kuhskelett und basteln den Kuhkopf aus Papier. Dann nehmen sie grauen Baumwollstoff als Haut und behängen ihn mit einer großen roten Blume. Zwei Stammangehörige stehen mit großen Laternen an der Straße, auf denen „Li Chun“ (Frühlingsanfang) geschrieben steht. Eine Gruppe aus Männern trägt Pfähle und Hacken und bewegt sich, um die Kuh zum rollen zu bringen, ein Loch zu buddeln und eggen das Feld, düngen und entfernen Schädlinge. Ihre Bewegungen sind einfach und rau, mit voller Kraft und Leben.
Essensbräuche der Dong
Öltee

Braten Sie Tee und Weizen oder Klebreis an, kochen sie es auf und entnehmen Sie die Suppe. Diese ist mit Reiskuchen, Sojabohnen und Erdnüssen kombinierbar. Fügen Sie Zutaten wie Ingwerstücke, Schalotten, Pfeffer und Cordate Houttuynia oder Shrimps, Fisch, Innereien, Schweineleber und mageres Fleisch für Fleischöltee. Bei den Dong herrscht die Regel, dass wenn Gäste kommen, Öltee und kein klarer Tee serviert wird. Wenn der Tee gegessen wird, sitzen alle um ein Feuer und die Gastgeberin kocht und reicht Tee nach. Die erste Tasse erhalten die ältesten Anwesenden oder Gäste. Nachdem der Gastgeber „Bitte“ gesagt hat, darf getrunken werden. Der Genuss von vier Tassen zeigt großen Respekt vor dem Gastgeber. Am 15. September, wenn junge Menschen durch die Dörfer laufen, wird besonders viel Öltee getrunken. Meist sind es 15 Tassen, dabei werden Lieder gesungen. Öltee hat eine erfrischende Wirkung, lindert Rheuma, beugt Erkältungen vor, regt den Appetit an und hat medizinische Wirkungen.

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