



In China leben etwa 2millionen Yao-Angehörige, die vor allem in subtropischen Gegenden wie Guangxi, Hunnan, Yunnan, Guangdong, Gizhou und Jiangxi leben. Meist befinden sich ihre Dörfer auf einer Höhe von 1000m bis 2000m. Um die Dörfer wachsen viele Bambusbäume und Wälder, was sehr schon aussieht. Die Sprache der Yao entstammt von der Miaoyao Austronesischen Sprache ab. Da sie aber viel Kontakt mit andern Nationalitäten, wie Han, Zhuang und Miao haben, beherrschen sie auch Chinesisch, manche sogar Zhuang und Miao. Yao Menschen gehen noch jagen, fischen und kultivieren Acker. Außerdem haben sie eine komplexe Fülle an Legenden, Liedern, Tanzen, Hochzeitsbrauchen und Glauben.
Die Kleidung der Yao hat unterschiedliche Stile. Die Oberbekleidung der Männer kann nach unten verlaufende Knopfreihen auf dem Bauch haben, oder auf der linken Seite. Beide haben Hüfttücher. Die Hosen sind unterschiedlich lang, aber meist in blau oder schwarz gehalten. Manche Frauen tragen kragenlose Kurzjacken mit Hüfttuch kombiniert zu unterschiedlich langen Röcken. Andere tragen knielange Jacken mit Knöpfen, Hüfttücher und lange Hosen. Das Volk ist geschickt im Weben, Färben und Besticken. Daher erfreuen sich ihre Stoffe, bestickte Brokate und bunte Tücher großer Beliebtheit. Die Kleidung der Yao ist eines der wichtigsten Merkmale des Volkes. Über die Webe- und Färbetechniken gibt es schon Aufzeichnungen aus vergangener Zeit, die auch über die „prachtvollen und wunderschönen Kleider“ berichten. Die bunten Kleider werden hauptsächlich mit Kreuzstichen bestickt. Bei festlichen Anlässen tragen die Yao ihre schönsten Kleidungsstücke, um an verschiedensten Aktivitäten teilzunehmen.